Vorbereitet unvorbereitet

Gestern hatte ich zwei Trainingseinheiten zu leiten, einmal die AG an der Marienschule und dann noch meine U8. Ich muss zugeben, für die beiden Stunden hatte ich absolut keinen Plan vorbereitet, was ich mit den Kindern machen werde. Nur zwei Trainingsziele, nämlich das Vermeiden des Kontaktes in der AG und die Förderung der Sportartunspezifischen koordinativen Fähigkeiten bei der U8, hatte ich im Kopf. Wie die Einheiten trotzdem das Ziel erreichten und keiner gemerkt hat, dass ich keinen Plan hatte, beschreibe ich heute.

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Das Puzzle setzt sich zusammen

Der heutige kurze Beitrag soll allen ehrenamtlichen Helfern und engagierten Vereinsmitgliedern zur Motivation dienen weiter zu machen und dran zu bleiben. Denn auch wenn meine Beiträge nach außen oft so wirken, als läuft immer alles perfekt, wenn man nur einen guten Plan hat, so sind wir im Sport auch von anderen Menschen abhängig. Wir können nur die Planung beeinflussen, was jedoch nicht in unserer Hand liegt ist oft die konkrete Umsetzung. Und so bleiben Erfolge oft zunächst einmal aus, obwohl wir so viel Arbeit in die Projekte investiert haben.

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Woche 7 – Der Trainingsalltag kehrt ein

Am vergangenen Wochenende konnte mein Team beim Turnier der hessischen Rugbyjugend die ersten beiden guten Ergebnisse der Saison erzielen. Auch die Trainingsbeteiligung hat sich stabilisiert. Es gibt einige Spitzentage, an denen 15 Spieler im Training sind, wobei die Täler mit 4-5 Spielern ausbleiben. Ich habe für mich daher ein erstes Zwischenfazit ziehen können: Die Anfangsphase der Saison ist vorbei. (mehr …)

Zwei Akronyme die mir täglich helfen

Ein Akronym ist ein Kurzwort, das sich aus den Anfangsbuchstaben von verschiedenen Wörtern zusammensetzt. Begriffe wie ADAC, TÜV und Azubi sind oft verwendete Akronyme in der deutschen Sprache. Neben den Akronymen, die zur Verkürzung von Ausrücken verwendet werden, gibt es aus solche, die als Gedächtnishilfe dienen. Heute stelle ich euch zwei Gedächtnisstützen vor, die mir das Leben als Rugbytrainer erleichtern. (mehr …)

Woche 6 – Welchen Tipp hast du für junge Spieler, die Rugbystars werden wollen

Auf die Idee zum heutigen Beitrag hat mich das Gespräch mit der Mutter einer meiner U8 Kinder gebracht. Beim gestrigen Grillen zu Saisonbeginn haben wir darüber gesprochen, dass ihr Sohn nur einmal in der Woche ins Training kommen kann. Für mich persönlich ist es überhaupt kein Problem, wenn ein Kind nur an einem bestimmten Tag ins Training kommt. Wichtig ist mir Zuverlässigkeit und Regelmäßigkeit. Auf dem Heimweg ist mir zu diesem Thema noch ein Erlebnis aus meiner Arbeit als Volunteer in der Gloucester Rugby Community eingefallen. (mehr …)

Woche 5 – Bereit für Vollkontakt

Schneller, als ich es erwartet habe, sind wir im Training mit der U8 zum Vollkontaktspiel übergegangen. Auch wenn nur jedes zweite Tackle sitzt und oft mehr am Oberkörper, als an der Hüfte angefasst wird, so finde ich es sehr beeindruckend, dass keiner der Spieler Angst vor dem Kontakt mit dem Gegner und dem Boden hat. Am Ende des letzten Beitrags habe ich einen Trainingsplan vorgestellt. Heute geht es darum, wie das Training von den Spielerinnen und Spielern angenommen wurde und wie diese Trainingswoche verlief. (mehr …)

Woche 4 – Keine Angst vor dem Boden

 

Nach unserem ersten Rugbyturnier, was noch mit der TAG-Variante unseres Sports gespielt wurde, heißt es jetzt im Training, den Angst vor Körperkontakt mit den Spielern und mit dem Boden abzubauen. Das sichere Fallen ist der erste Schritt zum erfolgreichen Spiel mit Kontakt in diesem Alter. Für mich als Trainer besteht jetzt die Herausforderung, den Übergang vom TAG-Rugby zur Kontaktvariante zu schaffen, wobei es mir die Spieler einfach machen, indem sie schon seit vielen Wochen dauernd fragen, wann wir endlich mit dem Tacklen anfangen.

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Woche 3 – Träumende Kinder, nerviger Zahnschutz und eine Menge Rookies

Das erste Turnier der Hessischen Rugbyjugend in dieser Saison wurde am vergangenen Wochenende beim SC 1880 Frankfurt ausgetragen. Für mich als Trainer haben Spieltage im Vorfeld immer viel Stress bedeutet, da viele Absagen mich noch am Freitag erreichten und am Morgen des Spieltags musste ich mir noch einmal Gedanken über die Aufstellung machen. Glücklicherweise sind die Kinder da zuverlässig, wodurch sowohl der Freitag, als auch der Samstagmorgen sehr entspannt waren.

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Woche 2 – Der Orga Wahnsinn geht los

Nachdem die erste Woche noch sehr ruhig verlief, da wenige Kinder im Training waren, lief die zweite Woche bei Weitem nicht so entspannt ab. Nicht nur die Schulaktionen, sondern auch die Turnierteilnahmen aller Jugendteams musste geklärt werden. Alle Treffen konnten glücklicherweise schnell rumgebracht werden und gute Ergebnisse wurden erzielt. Damit Orgatreffen im Amateursport sinnvoll ablaufen können gibt es einige Dinge zu beachten, über die ich heute schreiben werde. Am ende des heutigen Beitrags folgt noch eine kurze Zusammenfassung der sportlichen Trainingswoche meiner U8. (mehr …)

Woche 1 – Kinder sind süß

Meine erste Woche als Trainer der U8 ist vorbei und bisher bin ich noch sehr glücklich mit meiner Entscheidung, die kleinen übernommen zu haben. Die Kinder gehen mir noch nicht auf die Nerven und es ist noch lustig, wenn sie es nicht schaffen den Ball zu fangen und dieser stattdessen in deren Gesicht landet. Ob es mich irgendwann stört, dass kaum ein Pass ankommt oder ob die Kinder das Fangen der Bälle in den nächsten Wochen lernen wird sich zeigen. Heute schreibe ich erst einmal darüber, welchen Rahmen ich in der ersten Woche gesteckt habe, um darauf eine erfolgreiche Saison aufzubauen. (mehr …)

Zwei Wörter, die ich aus meinem Wortschatz gestrichen habe

Als Trainer ist die Sprache das am meisten verwendete Mittel zur Vermittlung von Inhalten. Auch wenn Demonstrationen, Mimik und Gestik eine wichtige Rolle spielen bleibt das gesprochene Wort das zentrale Werkzeug zur Vermittlung von Wissen. Dabei ist nicht nur der Inhalt von großer Bedeutung, sondern auch die Art, wie Wissen präsentiert wird. In diesem Zusammenhang habe ich zwei Wörter komplett aus meinem Wortschatz gestrichen, welche die Spieler negativ beeinflussen. Welche das sind und inwiefern diese Wörter negativ wirken, könnt ihr heute lesen. (mehr …)

222 Millionen, Leichathletik WM und die ewige Diskussion über die Vielfalt des Sports

In den letzten Tagen habe ich viele kritische Berichte über die aktuellen Ereignisse im Sport gelesen wobei es nicht um die vielen tollen Berichte aus dem deutschen Rugby geht. Sowohl der dreistellige Millionendeal, als auch die geringe Förderung der Leichtathleten haben große Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken erzielt. Auch uns als Rugbyspieler sollte diese Diskussion beschäftigen, da auch unsere Spitzenathleten im Vergleich zu den Fußballspielern vergleichsweise wenig Geld bekommen, obwohl auch Rugbyprofi ein Vollzeitjob ist.

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Endlich wieder ein eigenes Team

Nachdem ich im Oktober den Job als Schüler- und Jugendkoordinator beim Rugby-Klub Heusenstamm übernommen habe, lag meine Hauptaufgabe darin die Jugendarbeit zu koordinieren und den jungen Trainern in der Trainingsgestaltung zu helfen. Daneben war ich noch an Schulen und Kitas im Umkreis zu Gast um Werbung für den Sport zu machen. Dabei blieb leider keine Gelegenheit fest in einer Jugendmannschaft aktiv zu sein. Dies wird sich in der kommenden Saison zum Glück ändern. (mehr …)

Kinder tadeln

In den letzten Wochen beschäftige ich mich viel mit den Besonderheiten des Jugend- und Kindertrainings. Dabei fällt mir immer wieder auf, wie groß der Einfluss ist, den wir als Trainer, Betreuer, Eltern und Spieler auf die Kleinen haben. Passend dazu bin ich auf eine Kurzgeschichte von W. Livingston Larned gestoßen, die mich eine wichtige Lektion gelehrt hat. Neben dem Text verlinke ich euch unten noch die Geschichte zum Anhören.

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Ein kleiner Trick um Kindern Selbstbewusstsein zu geben

Am Wochenende fand neben den AMS Sevens auch ein kleines Kinderturnier in Neckarsulm statt. Da kaum ein Team mit einer eigenen, vollzähligen Jugendmannschaft angetreten ist, spielten auch meine Kinder in einer Spielgemeinschaft mit dem Gastgeber. Wie ich an die Aufgabe, allen Spielern ein schönes Erlebnis zu bieten, herangegangen bin und welche Schwierigkeiten sich bei einer SG im Jugendbereich ergeben könnt ihr in meinem heutigen Beitrag lesen. (mehr …)

In den Startlöchern für die kommende Saison

Am Wochenende fand in Hannover der Deutsche Rugby Tag statt. Dabei kommen die deutschen Rugbyvereine und Landesverbände zusammen, um über mögliche Veränderungen für die kommende Saison zu beraten. Ebenfalls trafen sich am Samstag die Schiedsrichter, die Frauen- und die Jugendvertreter um sich zu beraten. Ich selbst war nur am DRJT (Jugend) in Hannover. Da jetzt der Rahmen für die kommende Spielzeit gesetzt ist, beginnt für mich als Trainer und als Lehrwart die konkrete Planung für die kommende Saison. (mehr …)

Frühstücksgedanken – Wer sind eigentlich meine Kunden?

Ich gehe davon aus, dass über die Aussage, dass wir als Trainer Dienstleister sind, Einigkeit herrscht. Die Kunden eines Arztes sind seine Patienten, die Kunden des Bäckers sind die hungrigen Menschen, die Kunden eines Personal-Trainers sind diejenigen die fit werden wollen und die Kunden der Friseure sind Hintermannschaftsspieler. Als Trainer im Sportverein gestaltet sich das ganze vielleicht nicht ganz so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint.
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Von der Schule lernen – Inhalte im Spiel umsetzen

Neben meiner Tätigkeit als Rugbytrainer studiere ich noch Gymnasiallehramt, wodurch ich verschiedene Methoden zur Vermittlung von Lernstoff kennen lerne. Ein Großteil der Theorien ist auf dem Sportplatz nicht zu gebrauchen. Bei einem Prinzip der Aufgabenstellung ist das jedoch anders. Es hilft mir einen logischen Trainingsaufbau zu verfolgen und die Spieler erkennen immer den Sinn hinter dem Training. Um welches Prinzip es sich dabei handelt, und wie ihr das praktisch umsetzen könnt, lest ihr hier. (mehr …)